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Aus Netzliteratur
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Eine allgemein gängige Definition von Netzliteratur lautet "Literatur im Netz". Dieser sehr ungenaue Ansatz ignoriert jedoch wichtige Aspekte der Netzliteratur.
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'''Netzliteratur''' ist eine Unterart der Digitalen Poesie [http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Poesie].
  
Laut Jan Ulrich Hasecke, Schriftsteller und Initiator des Generationenprojekts (Link), entsteht Netzliteratur durch die Benutzung der technischen und kommunikativen Mittel des Internets. Eine Voraussetzung ist jedoch, dass diese "literarisch-künstlerisch" eingesetzt werden.
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==Eigenschaften==
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Wichtige Eigenschaften von Werken der '''Netzliteratur''' sind:
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*Born digital
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*Benutzung von netzspezifischen Techniken zu künstlerischen Zwecken
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**Hypertext (Hyperlinks)
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**Codework (if julia == dead: sys.exit(1) else: go_for_romeo)
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**Animationen
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**Dynamische Inhalte
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==Unterscheidung zu Literatur im Netz==
  
 
Wichtig ist eine Unterscheidung der Begriffe "Literatur im Netz" und "Netzliteratur"
 
Wichtig ist eine Unterscheidung der Begriffe "Literatur im Netz" und "Netzliteratur"
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Florian Hartling führt in seiner 2002 veröffentlichten Magisterarbeit eine sehr treffende Definition der Begriffe "Literatur im Netz" und "Netzliteratur" ein.
 
Florian Hartling führt in seiner 2002 veröffentlichten Magisterarbeit eine sehr treffende Definition der Begriffe "Literatur im Netz" und "Netzliteratur" ein.
  
"Literatur im Netz bedient sich des Internets [...] nur als preiswertes und räumlich nahezu unbeschränktes Publikations- und Distributionsmedium. Dabei handelt es sich durchweg um traditionelle Texte, die ursprünglich für eine Printpublikation geschrieben wurden bzw. völlig dem Erbe der Printliteratur verhaftet sind. Keinesfalls jedoch wird das Internet für den kreativen Schaffensprozess an sich benutzt."
 
  
Im Gegensatz dazu "macht Netzliteratur Gebrauch von den kommunikativen, sozialen und technischen Möglichkeiten des Internets. Software und Hardware des Computers sowie netzspezifische Techniken und Kommunikationsmuster des Internets werden dabei als Stilmittel zur Textproduktion eingesetzt: Animationen, Sound, Interaktivität, kollaboratives Schreiben, usw.".
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"'''Literatur im Netz''' bedient sich des Internets [...] nur als preiswertes und räumlich nahezu unbeschränktes Publikations- und Distributionsmedium. Dabei handelt es sich durchweg um traditionelle Texte, die ursprünglich für eine Printpublikation geschrieben wurden bzw. völlig dem Erbe der Printliteratur verhaftet sind. Keinesfalls jedoch wird das Internet für den kreativen Schaffensprozess an sich benutzt."
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Im Gegensatz dazu "macht '''Netzliteratur''' Gebrauch von den kommunikativen, sozialen und technischen Möglichkeiten des Internets. Software und Hardware des Computers sowie netzspezifische Techniken und Kommunikationsmuster des Internets werden dabei als Stilmittel zur Textproduktion eingesetzt: Animationen, Sound, Interaktivität, kollaboratives Schreiben, usw.".
  
==Nachweise==
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==Quellen==
Hasecke, Jan Ulrich: Was ist Netzliteratur? [http://literatur.hasecke.com/Essays/Thesen_juh.html] <br />
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*Hasecke, Jan Ulrich: Was ist Netzliteratur? [http://literatur.hasecke.com/Essays/Thesen_juh.html] <br />
Hartling, Florian (2002): Netzliteratur: Begriff - Handlungsrollen - Dispositiv [http://www.netzliteratur.net/hartling/netzliteratur_begriff_handlungsrollen_dispositiv.htm#zweidrei]
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*Hartling, Florian (2002): Netzliteratur: Begriff - Handlungsrollen - Dispositiv [http://www.netzliteratur.net/hartling/netzliteratur_begriff_handlungsrollen_dispositiv.htm#zweidrei]

Aktuelle Version vom 12. November 2013, 12:56 Uhr

Netzliteratur ist eine Unterart der Digitalen Poesie [1].

Eigenschaften

Wichtige Eigenschaften von Werken der Netzliteratur sind:

  • Born digital
  • Benutzung von netzspezifischen Techniken zu künstlerischen Zwecken
    • Hypertext (Hyperlinks)
    • Codework (if julia == dead: sys.exit(1) else: go_for_romeo)
    • Animationen
    • Dynamische Inhalte
    • ...

Unterscheidung zu Literatur im Netz

Wichtig ist eine Unterscheidung der Begriffe "Literatur im Netz" und "Netzliteratur"

Florian Hartling führt in seiner 2002 veröffentlichten Magisterarbeit eine sehr treffende Definition der Begriffe "Literatur im Netz" und "Netzliteratur" ein.


"Literatur im Netz bedient sich des Internets [...] nur als preiswertes und räumlich nahezu unbeschränktes Publikations- und Distributionsmedium. Dabei handelt es sich durchweg um traditionelle Texte, die ursprünglich für eine Printpublikation geschrieben wurden bzw. völlig dem Erbe der Printliteratur verhaftet sind. Keinesfalls jedoch wird das Internet für den kreativen Schaffensprozess an sich benutzt."


Im Gegensatz dazu "macht Netzliteratur Gebrauch von den kommunikativen, sozialen und technischen Möglichkeiten des Internets. Software und Hardware des Computers sowie netzspezifische Techniken und Kommunikationsmuster des Internets werden dabei als Stilmittel zur Textproduktion eingesetzt: Animationen, Sound, Interaktivität, kollaboratives Schreiben, usw.".

Quellen

  • Hasecke, Jan Ulrich: Was ist Netzliteratur? [2]
  • Hartling, Florian (2002): Netzliteratur: Begriff - Handlungsrollen - Dispositiv [3]