<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wwik-prod.dla-marbach.de/age2020/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nieden%2C_Gesa_zur</id>
	<title>Nieden, Gesa zur - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wwik-prod.dla-marbach.de/age2020/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nieden%2C_Gesa_zur"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wwik-prod.dla-marbach.de/age2020/index.php?title=Nieden,_Gesa_zur&amp;action=history"/>
	<updated>2026-07-07T17:42:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in AG-Tagung 2020</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.31.0</generator>
	<entry>
		<id>https://wwik-prod.dla-marbach.de/age2020/index.php?title=Nieden,_Gesa_zur&amp;diff=369&amp;oldid=prev</id>
		<title>Kreh2: Die Seite wurde neu angelegt: „=Prof. Dr. Gesa zur Nieden (Greifswald)=  * 1997-2001 Bakkalaurea Artium an der Ruhr-Universität Bochum mit den Fächern Musikwissenschaft, Theaterwissenschaf…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wwik-prod.dla-marbach.de/age2020/index.php?title=Nieden,_Gesa_zur&amp;diff=369&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-11-29T09:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „=Prof. Dr. Gesa zur Nieden (Greifswald)=  * 1997-2001 Bakkalaurea Artium an der Ruhr-Universität Bochum mit den Fächern Musikwissenschaft, Theaterwissenschaf…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;=Prof. Dr. Gesa zur Nieden (Greifswald)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1997-2001 Bakkalaurea Artium an der Ruhr-Universität Bochum mit den Fächern Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Romanistik (Italianistik)&lt;br /&gt;
* 1998-1999 Studentische Hilfskraft im Musikwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum; Mitarbeit am Projekt zur Komponistinnenforschung&lt;br /&gt;
* 2000-2001 Studium an der Fakultät Storia e Critica delle Arti G. Mazzariol der Università degli Studi di Venezia Ca‘ Foscari&lt;br /&gt;
* 2001-2002 Maîtrise an der UFR Musicologie der Université Paris Sorbonne – Paris IV, betreut von Danièle Pistone&lt;br /&gt;
* 2002-2003 Diplôme d’Études Approfondies an der EHESS Paris im Studiengang „Musique, Histoire, Société“, betreut von Michael Werner&lt;br /&gt;
* 2003-2008 Deutsch-französische Promotion/ co-tutelle de thèse an der École des Hautes Études en Sciences Sociales Paris (EHESS) und der Ruhr-Universität Bochum, betreut von Michael Werner und Monika Woitas&lt;br /&gt;
* 2004 Wissenschaftliche Hilfskraft am Centre Interdisciplinaire d’Études et de Recherches sur l’Allemagne (CIERA), Paris&lt;br /&gt;
* SS 2008, WS 2008/09 Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin und an der Humboldt-Universität zu Berlin&lt;br /&gt;
* 2008 Wissenschaftskoordinatorin (Vertretung) am Centre Marc Bloch Berlin&lt;br /&gt;
* 2008 Promotion an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales Paris und an der Ruhr-Unversität Bochum mit einer Arbeit zum Théâtre du Châtelet als Raum musikalischer Produktion und Rezeption &lt;br /&gt;
* 2008-2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts Rom mit dem Projekt Französische Musiker und Komponisten im Rom des Barock (1580-1715)&lt;br /&gt;
* 2010-2013 Leitung des Deutsch-französischen ANR-DFG-Projekts „Musici“ zu europäischen Musikern in Venedig, Rom und Neapel (1650-1750), zusammen mit Anne-Madeleine Goulet (École Française de Rome), in Zusammenarbeit mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Gerald Neumann)&lt;br /&gt;
* 2011-2019 Juniorprofessorin am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, Abteilung Musikwissenschaft, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz&lt;br /&gt;
* 2015 Positive Zwischenevaluierung als Juniorprofessorin&lt;br /&gt;
* 2013-2016 Leitung der deutschen Gruppe des Europäischen HERA-Projekts „MusMig“ (EU/ BMBF) zur Musikermigration im Europa der Frühen Neuzeit zwischen Ost, West und Süd, zusammen mit Projektpartnern aus Berlin, Zagreb, Warschau und Ljubljana&lt;br /&gt;
* 2016-2017 Gastprofessorin „inter artes“ am Institut für Musikwissenschaft der Universität zu Köln (W2)&lt;br /&gt;
* 2018 Kurzzeit-Gastdozentur an der Universität Tours (DAAD)&lt;br /&gt;
* 2018 Vertretung der Professuren für Musikwissenschaft an der Universität Greifswald und an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover&lt;br /&gt;
* 2018-2020 Leitung des Deutsch-polnischen DFG-NCN-Projekts „Pasticcio. Dimensionen des Arrangierens erfolgreicher Opern“, zusammen mit Aneta Markuszewska (Universität Warschau)&lt;br /&gt;
* seit 4/2019 Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Greifswald und Vertretungsprofessorin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Editionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsschwerpunkte==&lt;br /&gt;
Mobilität und Migration frühneuzeitlicher Musikerinnen und Musiker; Bauten und Räume für Musik; Intermedialität von Musik und Malerei; Kulturgeschichte der Musik im Europa des 17.-21. Jahrhunderts; Musiktheater des 17.-21. Jahrhunderts; Musiksoziologie und historische Ethnographie; Wagner-Rezeption nach 1945; Intermedialität von Musik, Malerei und Literatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Freitag|Vortrag]]==&lt;br /&gt;
===Pasticcio-Daten und Daten-Pasticcio – zur Edition kompilierter musikalischer Werke===&lt;br /&gt;
In der Frühen Neuzeit gehörten Techniken des Zusammenstellens, Kompilierens und&lt;br /&gt;
Bearbeitens präexistenten Materials in vielen Künsten zu den etablierten Arbeitsmethoden.&lt;br /&gt;
Gerade im musikalischen Bereich ist diese Technik häufig anzutreffen. Betrachtet man etwa&lt;br /&gt;
Händels Opern, Oratorien und Konzerte oder Bachs Passionen, Kantaten und&lt;br /&gt;
Instrumentalwerke so greifen die Komponisten vielfach auf vorhandenes Material zurück,&lt;br /&gt;
arbeiten es um und stellen neue Werke daraus zusammen. Gerade Pasticci sind in einem&lt;br /&gt;
hochgradigen Maße der Technik der Kompilation unterworfen. Dies hat dazu geführt, dass ihnen&lt;br /&gt;
der Status als Werk meist abgesprochen wird, aber auch, dass im Zuge der intensiveren&lt;br /&gt;
Beschäftigung mit dieser Form seit den 1970er Jahren der im 19. Jahrhundert konturierte Begriff&lt;br /&gt;
des Werks als in einem Geniestreich geschaffene unveränderliche Entität auf den Prüfstand&lt;br /&gt;
gestellt wurde. Für die Frühe Neuzeit scheint ein offener Werkbegriff sinnvoller zu sein, der&lt;br /&gt;
vielfältige Formen werkkonstituierender Tätigkeiten verschiedenster Akteure zulässt.&lt;br /&gt;
Paratexte existieren in Pasticci werkimmanent bereits schon in Annotationen, Kürzungen,&lt;br /&gt;
Strichen, Transpositionshinweisen, Überklebungen und insbesondere in den Vorlagearien, deren&lt;br /&gt;
Sänger und Komponisten angegeben sein können. Die Edition von Pasticci ist aber insofern eine&lt;br /&gt;
Herausforderung, da durch die disparate Qualität der einzelnen Komponenten erst eine Fülle an&lt;br /&gt;
Hintergrundinformationen essentiell zum Verständnis der Kompilationen beiträgt. Diese quasi&lt;br /&gt;
impliziten und in der editorischen Arbeit aufzudeckenden Paratexte, die sich durch die&lt;br /&gt;
Kontextualisierung insbesondere der Vorlagearien ergeben und Informationen zu Herkunft,&lt;br /&gt;
Umarbeitungen, Sängeritineraren, Aufführungen, Quellen usw. geben, können kaum angemessen&lt;br /&gt;
in Vorworten oder Kommentaren dargestellt werden. Das polnisch-deutsche Projekt&lt;br /&gt;
„PASTICCIO. Ways of Arranging Attractive Operas“ hat sich denn auch bei seinen in Arbeit&lt;br /&gt;
befindlichen Online-Editionen der Pasticci Catone (London 1732, Arr. G. F. Händel), Catone in&lt;br /&gt;
Utica (Hamburg 1744, Arr. P. und A. Mingotti) und Siroe (Dresden 1763, Eigenpasticcio von J. A.&lt;br /&gt;
Hasse) zum Ziel gesetzt, diese Informationen über eine Datenbank in die mit Edirom erstellten&lt;br /&gt;
Editionen zu integrieren. Zur Strukturierung werden die Daten nach dem für Bibliotheken&lt;br /&gt;
entwickelten FRBR-Modell angelegt und in „work“ (Pasticcio und Komponenten), „expression“&lt;br /&gt;
(Aufführungen), „manifestation“ (Quellenart) und „item“ (einzelne Quellen) gegliedert. Personen&lt;br /&gt;
und Institutionen (etwa Opernhäuser) werden ebenfalls erfasst. Damit betritt das Projekt im&lt;br /&gt;
musikhistorischen Bereich weitgehend Neuland und übernimmt – neben anderen Pionieren wie&lt;br /&gt;
bspw. dem Projekt Detmolder Hoftheater – eine Vorreiterrolle. Selbstverständlich können die&lt;br /&gt;
gesammelten Daten neben der Integration in die Edition auch für isolierte Abfragen und&lt;br /&gt;
Visualisierungen genutzt und somit mehrfach verwertet werden.&lt;br /&gt;
Der hier vorgeschlagene Werkstattbericht wird aus verschiedenen Blickwinkeln die Entwicklung&lt;br /&gt;
und Generierung der editorischen Paratexte beleuchten und Erfolge wie Probleme ansprechen.&lt;br /&gt;
Dabei wird es um die Daten, ihre Aufbereitung, die Datenbankstruktur und ihre Anzeige gehen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kreh2</name></author>
		
	</entry>
</feed>